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„Gerhard, es war schön mit Dir!“ oder: „Zipline fahren ist einfach megacool!“

Ungefähr 3 Wochen zurück, logierten bei uns ein Jakobus-Wanderer-Ehepaar. Die Frau kam vollkommen fix und fertig hier an. „Ich glaube, ich werde die Etappe morgen nicht schaffen, könnten Sie mir ein Taxi besorgen, das mich auf die Salzlecke, den höchsten  Punkt auf unserer Wanderung bringt?“ Natürlich gab es kein Taxi, das mitten in den Wald fuhr, aber der Chef des Hotels hat sich bereit erklärt, mit seinem neuen Jeep in den Wald zu fahren, um den Gästen die Etappe Richtung Schapbach zu verkürzen. Auf dieser Fahrstrecke hörte Gerhard erstaunt zu, als die Frau, die kaum den Jakobusweg geschafft hatte, von Ihrer Tour mit dem Zipplein im Heubachtal schwärmte.

Als sich nun unsere Freundin Heike meldete und fragte, ob wir nicht Lust hätten, mit den Landfrauen beim Zipplein mitzumachen,  überlegte Gerhard nicht lange. Es war sofort klar: „Wenn die (die Jakobus-Wanderer) das gekonnt haben, können wir das schon lange.“ Also gesagt, getan.

Etwas mulmig war uns schon, was würde uns erwarten? Aber es gab kein zurück. Im Heubach angekommen wurden wir erst einmal von unserem Guide Georg in das Thema eingeführt und ausstaffiert. Wir kamen uns vor wie Bergsteiger:  Ein Gurt um Hüfte, Beine, Schultern mit Karabinerhaken und Laufrolle, ein Helm auf den Kopf. Und dann hieß es zunächst einmal: rauf auf den Berg, um auf die entsprechende Höhe zu kommen. Auf schmalen Wegen stapften wir in den Wald zu den beiden „Übungs-„-Zipplein, 13 und 17 m lang.


Angeseilt an einen Baum warteten wir auf unseren Einsatz. Der Adrenalinspiegel stieg. Jetzt bist Du dran, sagte Georg, unser Guide. Hinter mir wartete der nächste, es gab kein zurück. Also, Laufrolle aufs Seil, Karabinerhaken links und rechts eingehängt, absitzen, in die Gurte fallen lassen, dem Material vertrauen und los! „Gerhard, es war schön mit Dir! Tschüss!“
Aber dann: Was für ein feeling: „Was ich bin schon da? Gleich nochmal, nein ich hör nicht auf, ich will weiter schweben, diese bombastische Aussicht auf Wald und Heubachtal genießen.“ Da war kein Pfad zu steil, kein Anstieg zu beschwerlich, er brachte uns ja zum Ausgangspunkt des nächsten Zippleins und diesem einmaligen Erlebnis. Fazit: „Zipplein fahren ist einfach megacool!“

Übrigens: Der angekündigte Muskelkater blieb aus, wir waren einfach nur stolz und glücklich, dass wir dabei gewesen sind.

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Herzlichen Glückwunsch, Akjemal!

Akjemal und Frau Heinzelmann

Akjemal und Frau Heinzelmann

Sie kam vor fünf Jahren als Au pair-Mädchen nach Deutschland ,  das Land, die Leute haben ihr gefallen, sie wollte in Deutschland bleiben. Um die Sprache zu perfektionieren, absolvierte sie nochmals ein Au pair-Jahr. Dann suchte sie sich eine Lehrstelle.  Eigentlich wollte sie in eine Großstadt, aber das Arbeitsamt vermittelte ihr eine Lehrstelle zur Restaurantfachfrau bei uns im Hotel Winterhaldenhof in Schenkenzell, wahrhaftig nicht der Nabel der Welt!
In einer fremden Sprache eine Ausbildung zu machen, ist kein Zuckerschlecken, aber sie hat sich durchgebissen. Auch Fächer wie „Deutsch“ oder „Wirtschafts- und Sozialkunde“ haben sie nicht aufgehalten, ihren Abschluss zu machen.
Sie hat es geschafft und ist jetzt ausgebildete Restaurantfachfrau. Leider wird sie uns verlassen, wir werden sie vermissen!

Wir gratulieren Akjemal ganz herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschen ihr alles, alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg!

Back to the roots

„Der Winterhaldenhof blickt auf eine über 300 Jahre alte Geschichte zurück. Die Besitzer waren Teil des Schwarzwalds, in dem sie gelebt und gearbeitet haben. Erhaltung und Pflege der Landschaft, Forst- und Landwirtschaft waren der Lebensinhalt der Winterhalden-Bauern. In dieser Tradition wollen wir auch unser Hotel sehen….“ Das steht auf unserer Homepage http://www.winterhaldenhof.de auf der Seite „Wir sind Naturparkwirt“.

Das hat der Chef Gerhard Sum wörtlich und den Rechen in die Hand genommen. Da der „Buckel“ (auf hochdeutsch: Berg, Hügel) vor dem Hotel zu steil ist, kann das Heu nicht maschinell geerntet werden. Also: back to the roots!

Was man einmal gelernt hat, verlernt man nicht, wie man sieht:Gerhard im Heu

Kulinarische Landpartie rund um den Winterhaldenhof – die etwas andere Maienwanderung

Nicht immer einfach nur ESSEN anbieten- das war der Ausgang unserer Überlegungen. Der 1. Mai und der Vatertag, 17. Mai, sind traditionell „Wandertage“. Also, warum nicht „WANDERN“ und „ESSEN“ kombinieren zu einer

KULINARISCHEN LANDPARTIE RUND UM DEN WINTERHALDENHOF!
So ging das ganze vonstatten:

  1. Wir trafen uns am Winterhaldenhof und nahmen auf der Terrasse einen Apéritif  ein.

    Apéritif auf der Terrasse

    Apéritif auf der Terrasse

  2. Wir wanderten auf die Schenkenburg (ca. 30 Minuten), wo die Vorspeise auf uns wartete.

    Auf der Schenkenburg

    Auf der Schenkenburg

  3. Über den Schlosshof ging es zurück zum Hotel, wo wir an schön eingedeckten Tischen den Hauptgangzu uns nahmen.

    Zurück im Winterhaldenhof

    Zurück im Winterhaldenhof

  4. Ein kleiner Verdauungsspaziergang führte uns in die Hütte Holy-Wood, wo das Dessert,auf Wunsch auch Kaffee und Schnaps, auf uns wartete.

    Auf Holy-Wood

    Auf Holy-Wood

Das Menü setzte sich aus Naturpark-Gerichten zusammen und variierte je nach Jahreszeit.  Weitere Infos findet man auf http://www.winterhaldenhof.de

Weitere Termine:
Fronleichnam, Donnerstag, 7.  Juni 2012, 11:30 Uhr
Sonntag, 8. Juli 2012, 17:30 Uhr
Sonntag, 15. Juli 2012, 11:30 Uhr
Sonntag, 22. Juli 2012, 17:30 Uhr
Sonntag, 29. Juli 2012, 11:30 Uhr

Frohes Neues Jahr 2012

Das neue Jahr 2012 hat begonnen. Wie immer haben wir im Winterhaldenhof mit unseren Gästen aus dem Hotel und der Umgebung ins Neue Jahr hineingefeiert!

Mit großem kalt-warmen Buffet, Musik, Silvesterquiz, Tanz und guter Laune.

Wir wünschen allen unseren Gästen ein frohes Neues Jahr und freuen uns auf viele nette Begegnungen im Winterhaldenhof!

Essen & Kultur

Happy Birthday to you!

Alle Jahre wieder hat jeder Geburtstag!

Und da es so schwierig ist, was man jedem schenken soll, schenken wir unseren  Mitarbeitern jährlich einen gemeinsamen Abend mit Essen und Kultur! Am 28. Oktober war es soweit. Um 14:00 Uhr ging es am Bahnhof in Schenkenzell los. Der „Winterhaldenhof“-Bus und das Auto von Liane, jeweils voll mit Mitarbeitern,  bewegten sich das Kinzigtal hinunter nach Biberach. Dort befindet sich das Gebäude der Wäscherei Klausmann, die uns jede Woche dreimal mit frisch gewaschener Bett- und Tischwäsche beliefert. Nicht immer sind wir mit der gelieferten Qualität einverstanden, so dass wir im Q-Team beschlossen, Abhilfe zu schaffen. Eine Besichtigung der Stätte, wo unsere Wäsche gereinigt wird, sollte für Verständnis der Probleme auf beiden Seiten (Wäscherei und Hotel) sorgen. So war es auch. Wir haben verstanden, warum wir manchmal Wäsche mit Flecken oder Löchern geliefert bekommen.

In der Wäscherei

Und auf Seiten der waschenden Mitarbeiter der Firma Klausmann hat man begriffen, warum man bei uns auf bestimmte Qualitätsstandards bestehen muss. Sicherlich begegnet man sich in Zukunft mit mehr Verständnis. Nach einem Glas Sekt und einem Hefezopf ging es weiter ins Hotel Blume in Haslach-Schnellingen, wo wir gemütlich zu Abend aßen. Höhepunkt des „Geburtstags-Ausflugs“ war der Comedyabend mit der Gruppe Badesalz in der Haslacher Stadthalle, wo die Lachmuskeln aller stark strapaziert worden sind.
Mal sehen, was uns nächstes Jahr einfällt, wenn es heißt „Happy Birthday to you!“

Zertifizierung Servicequalität II

Übergabe der Zertifizierungsurkunde, ganz hinten in der Mitte der Moderator der Veranstaltung Michael Antwerpes

Die Initiative „ServiceQualität Deutschland in BW“ bietet interessierten Betrieben die Möglichkeit, in einem dreistufigen Verfahren die Servicequalität im eigenen Unternehmen nachhaltig und kontinuierlich zu verbessern. Mindestens einem der Mitarbeiter werden in einer Schulung die Grundlagen und die nötigen Instrumente zur Implementierung des Systems im Betrieb vermittelt. Gemeinsam mit den Kollegen wird dann die Zertifizierung des Betriebs durchgeführt.
Bei uns im Winterhaldenhof hat sich Herr Walz der Servicequalität angenommen. Bereits seit 2008 ist der Winterhaldenhof in der Stufe SQ 1 zertifiziert. In diesem Jahr wurde nun die zweite Stufe in Angriff genommen.
Nach der Ausbildung zu Qualitäts-Trainern, die Herr Walz und Frau Sum durchlaufen hatten, stand der Fahrplan in Richtung Zertifizierung SQ 2 fest.
Dazu musste erarbeitet werden:

  • Stärke-Schwächen-Profil 
  • Führungskräftebefragung
  • Kundenbefragung
  • Mitarbeiterbefragung
  • Vorbereitung auf einen Mystery-Check im Unternehmen
  • Umsetzung und Durchführung im Unternehmen

Im Sommer diesen Jahres war es dann soweit. Alle eingereichten Unterlagen waren zur Zufriedenheit des Gremiums ausgefallen, die Zertifizierung war geschafft. Am 10. Oktober fand nun die offizielle Übergabe der entsprechenden Urkunde beim Q-Tag in Echterdingen statt.

Jasmin und Michael Antwerpes
Unsere Köchin Jasmin Moosmann und Sportmoderator Michael Antwerpes

Die Moderation der Veranstaltung hatte der Sportmoderator Michael Antwerpes übernommen. Stolz ließ sich unsere Köchin Jasmin mit Herrn Antwerpes, der während des Mittagessens bei uns am Tisch saß, fotografieren.