Archiv der Kategorie: Wanderung

Gaste fühlen sich in Schenkenzell zu Hause

Ehrung Fam. Buitendijk u. Kalkman

Ehrung von Familie Buitendijk und Familie Kalkman für 20 Jahre im Hotel Winterhaldenhof

Einmal im Jahr ein gemeinsamer Urlaub ist für Henny und Joris Buitendijk aus der Nahe von Rotterdam und Addy und Ton Kalkman aus der Nähe von DenHaag seit 20 Jahren em absolutes Muss. Dabei ist es keine Frage, wo sie hinfahren, denn das Ziel ist immer gleich: Hotel »Winterhaldenhof« in Schenkenzeil. Dort wurden die holländischen Gaste gestern von Tourismuschef Martin Schmid für ihre Treue zum Reiseziel geehrt.
Kennengelernt haben sich die Ehepaare ebendort. »Damals hatten wir noch keinen Restaurantanbau und Platzmangel. Wir mussten einige Hausgäste zusammen platzieren, und seither sitzen Buitendijks und Kalkmans immer zusammen an einem Tisch«, erklart Brigitte Sum, Wirtin des »Winterhaldenhofs«. Tagsüber unternehmen die reiselustigen Holländer getrennt voneinander etwas, und abends treffen sie sich zum Essen im Kaminzimmer des Hotels.
Kalkmans wandern gern – von Bank zu Bank. Oder sie fahren mit dem Zug ins Kinzigtal, laufen eine Station weiter und fahren dann zurück zum Schenkenzeller Bahnhof. Buitendijks erreichen ihre Ziele gern mit dem Auto – »weil’s zu Fuß nicht mehr so gut klappt«, sagt Henny Buitendijk und lacht. Doch die vergangenen heißen Tage verbrachten die Pensionäre gemeinsam an der Wassertretstelle im luftigen Schatten.
Im »Winterhaldenhof« seien sie zu Hause, sagen sie. Einmal reisten sie an, und just in diesem Moment war die Rezeption nicht besetzt: »Dann haben wir halt unseren Schlüssel vom Brett genommen und sind allein in unser Zimmer eingezogen«, erinnert sich Joris Buitendijk. Die beiden Paare bewohnen seit Jahren jeweils ihre Stammzimmer mit Blick ins Tal.
Gestern stand neben Geschenken zum 20. Jahrestag im »Winterhaldenhof« noch ein Ausflug mit dem Chef, Gerhard Sum, auf dem Plan. Das war eine Uberraschung der Stiftung »Overbrugging« (»In der Zwischenzeit). Dort arbeiten die Buitendijks seit vielen Jahren ehrenamtlich bei der Wiedereingliederung ehemals Drogenabhängiger. Im kommenden Jahr treffen sich die Freunde wieder – im Hotel »Winterhaldenhof« – »ist doch klar«, sagt Ton Kalkman.

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Grillen mit regionalen Produkten.

Gerhard_am_Grill_zugEndlich ist es wieder so weit. Die ersten warmen Tage sind da, an denen man es auch ohne Handschuhe und Mütze draußen aushält. Endlich heißt es wieder „Grillen“! Der Grill wird entstaubt, die Gartenstühle aufgebaut, Salate zubereitet, Fleisch mariniert und Familie und Freunde eingeladen, um die – während der kalten Monate ins unermessliche gestiegene – Vorfreude auf frisches Grillgut zu feiern.
Ein Grund, sich ein paar Rezepte, Tipps und Kniffs vom Experten zu holen. Die Volkshochschule Schiltach/Schenkenzell hat zusammen mit Gerhard Sum, dem Chef(-koch) des Hotels Winterhaldenhof in Schenkenzell, bereits zum zweiten Mal den Kurs „Grillen mit regionalen Produkten“ angeboten.
Auf den Grill kamen nicht nur Steaks vom heimischen Weiderind oder vom Landschwein, sondern auch Forellen aus dem Schwarzwälder Gebirgsbach und Gemüsespieße für Vegetarier. Abgerundet wurde das ganze mit zahlreichen Dips, die u. a. mit heimischen Kräutern zubereitet worden sind und perfekt zum Gegrillten passen.
Nach gemeinsamen Essen und Genießen erhielt jeder Teilnehmer einen extra von Gerhard Sum zusammengestellten Grill-Ratgeber mit zahlreichen Rezepten, die dann am heimischen Grill ausprobiert werden können.CIMG1483Grillen beim Winterhaldenhof

…und noch ein Zimmer ist fertig!

Unser Herzzimmer ist fertiggestellt! Bad und Zimmer alles neu eingerichtet und renoviert, und das alles vom Chef persönlich, zusammen mit unserem Mann für alle Fälle Siva. Dazu noch ein paar fachmännische Hilfestellungen von unserem betriebseigenen Architekten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Kuschelecke

Blick auf den Schreibtisch

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Moderne trifft Tradition - das Bad

Herzflasche

Aller guten Dinge sind drei!

Schon bei der Anmeldung, die uns vom Reisebüro geschickt worden war, haben wir uns gewundert.  Drei Jungs und alle sind 14 Jahre alt?

Unsere Spekulationen: drei Kumpels: der 14 jährige Sohn hatte bestimmt keine Lust mehr, mit seinen Eltern in Urlaub zu fahren.

DrillingeAber weit gefehlt. Der Anreisetag war gekommen und zur Tür herein kamen DRILLINGE mit ihren Eltern. Und das besondere: die Drillinge sind eineiig und gleichen einander wirklich wie ein Ei dem anderen. Drei dunkelgelockte Köpfe, darunter dreimal das gleiche Gesicht, das gleiche Lachen, der gleiche Blick.
Die drei halten zusammen wie Pech und Schwefel, einen Freund außer ihren Brüdern benötigen sie nicht, sie haben ja sich! Sie spielen zusammen, fahren zusammen Fahrrad und Skateboard, gehen zusammen schwimmen, sind ständig auf Achse und voller Leben.

Kompliment an die Eltern, die die drei ohne Probleme auseinanderhalten können. Wir hatten da unsere Probleme!

„Gerhard, es war schön mit Dir!“ oder: „Zipplein fahren ist einfach megacool!“

Ungefähr 3 Wochen zurück, logierten bei uns ein Jakobus-Wanderer-Ehepaar. Die Frau kam vollkommen fix und fertig hier an. „Ich glaube, ich werde die Etappe morgen nicht schaffen, könnten Sie mir ein Taxi besorgen, das mich auf die Salzlecke, den höchsten  Punkt auf unserer Wanderung bringt?“ Natürlich gab es kein Taxi, das mitten in den Wald fuhr, aber der Chef des Hotels hat sich bereit erklärt, mit seinem neuen Jeep in den Wald zu fahren, um den Gästen die Etappe Richtung Schapbach zu verkürzen. Auf dieser Fahrstrecke hörte Gerhard erstaunt zu, als die Frau, die kaum den Jakobusweg geschafft hatte, von Ihrer Tour mit dem Zipplein im Heubachtal schwärmte.

Als sich nun unsere Freundin Heike meldete und fragte, ob wir nicht Lust hätten, mit den Landfrauen beim Zipplein mitzumachen,  überlegte Gerhard nicht lange. Es war sofort klar: „Wenn die (die Jakobus-Wanderer) das gekonnt haben, können wir das schon lange.“ Also gesagt, getan.

Etwas mulmig war uns schon, was würde uns erwarten? Aber es gab kein zurück. Im Heubach angekommen wurden wir erst einmal von unserem Guide Georg in das Thema eingeführt und ausstaffiert. Wir kamen uns vor wie Bergsteiger:  Ein Gurt um Hüfte, Beine, Schultern mit Karabinerhaken und Laufrolle, ein Helm auf den Kopf. Und dann hieß es zunächst einmal: rauf auf den Berg, um auf die entsprechende Höhe zu kommen. Auf schmalen Wegen stapften wir in den Wald zu den beiden „Übungs-„-Zipplein, 13 und 17 m lang.


Angeseilt an einen Baum warteten wir auf unseren Einsatz. Der Adrenalinspiegel stieg. Jetzt bist Du dran, sagte Georg, unser Guide. Hinter mir wartete der nächste, es gab kein zurück. Also, Laufrolle aufs Seil, Karabinerhaken links und rechts eingehängt, absitzen, in die Gurte fallen lassen, dem Material vertrauen und los! „Gerhard, es war schön mit Dir! Tschüss!“
Aber dann: Was für ein feeling: „Was ich bin schon da? Gleich nochmal, nein ich hör nicht auf, ich will weiter schweben, diese bombastische Aussicht auf Wald und Heubachtal genießen.“ Da war kein Pfad zu steil, kein Anstieg zu beschwerlich, er brachte uns ja zum Ausgangspunkt des nächsten Zippleins und diesem einmaligen Erlebnis. Fazit: „Zipplein fahren ist einfach megacool!“

Übrigens: Der angekündigte Muskelkater blieb aus, wir waren einfach nur stolz und glücklich, dass wir dabei gewesen sind.

Herzlichen Glückwunsch, Akjemal!

Akjemal und Frau Heinzelmann

Akjemal und Frau Heinzelmann

Sie kam vor fünf Jahren als Au pair-Mädchen nach Deutschland ,  das Land, die Leute haben ihr gefallen, sie wollte in Deutschland bleiben. Um die Sprache zu perfektionieren, absolvierte sie nochmals ein Au pair-Jahr. Dann suchte sie sich eine Lehrstelle.  Eigentlich wollte sie in eine Großstadt, aber das Arbeitsamt vermittelte ihr eine Lehrstelle zur Restaurantfachfrau bei uns im Hotel Winterhaldenhof in Schenkenzell, wahrhaftig nicht der Nabel der Welt!
In einer fremden Sprache eine Ausbildung zu machen, ist kein Zuckerschlecken, aber sie hat sich durchgebissen. Auch Fächer wie „Deutsch“ oder „Wirtschafts- und Sozialkunde“ haben sie nicht aufgehalten, ihren Abschluss zu machen.
Sie hat es geschafft und ist jetzt ausgebildete Restaurantfachfrau. Leider wird sie uns verlassen, wir werden sie vermissen!

Wir gratulieren Akjemal ganz herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschen ihr alles, alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg!

Kulinarische Landpartie rund um den Winterhaldenhof – die etwas andere Maienwanderung

Nicht immer einfach nur ESSEN anbieten- das war der Ausgang unserer Überlegungen. Der 1. Mai und der Vatertag, 17. Mai, sind traditionell „Wandertage“. Also, warum nicht „WANDERN“ und „ESSEN“ kombinieren zu einer

KULINARISCHEN LANDPARTIE RUND UM DEN WINTERHALDENHOF!
So ging das ganze vonstatten:

  1. Wir trafen uns am Winterhaldenhof und nahmen auf der Terrasse einen Apéritif  ein.

    Apéritif auf der Terrasse

    Apéritif auf der Terrasse

  2. Wir wanderten auf die Schenkenburg (ca. 30 Minuten), wo die Vorspeise auf uns wartete.

    Auf der Schenkenburg

    Auf der Schenkenburg

  3. Über den Schlosshof ging es zurück zum Hotel, wo wir an schön eingedeckten Tischen den Hauptgangzu uns nahmen.

    Zurück im Winterhaldenhof

    Zurück im Winterhaldenhof

  4. Ein kleiner Verdauungsspaziergang führte uns in die Hütte Holy-Wood, wo das Dessert,auf Wunsch auch Kaffee und Schnaps, auf uns wartete.

    Auf Holy-Wood

    Auf Holy-Wood

Das Menü setzte sich aus Naturpark-Gerichten zusammen und variierte je nach Jahreszeit.  Weitere Infos findet man auf http://www.winterhaldenhof.de

Weitere Termine:
Fronleichnam, Donnerstag, 7.  Juni 2012, 11:30 Uhr
Sonntag, 8. Juli 2012, 17:30 Uhr
Sonntag, 15. Juli 2012, 11:30 Uhr
Sonntag, 22. Juli 2012, 17:30 Uhr
Sonntag, 29. Juli 2012, 11:30 Uhr