Archiv der Kategorie: Naturparkmenü

Torwart – das neue Fußball-Leben unseres Sohnes

„Ich bin jetzt Torwart beim Kaltbrunner Sportclub,“ meldete sich Bobbel aus seinem ersten Training in der neuen Saison zurück.

„Ja kannst Du das denn? Musst Du da nicht ganz speziell trainieren?, “ das waren die Bedenken der erstaunten Eltern, die sich dann beim Pokalspiel im kalten Freudenstadt an den Rand des Sportplatzes stellten und dem guten Stellungs- spiel ihres Torwart-Sohnes zuschauten. Zwar bekam er gleich nach 3 Minuten einen Ball in sein Tor, aber die restliche Zeit hielt er den Kasten sauber und seine Mannschaftskameraden schossen zwei Tore, so dass der Pokalerfolg mit 2:1 feststand. Glückwunsch! Vielleicht wird Bobbel ja jetzt der Marc Ter Stegen des Kaltbrunner SC. Dieser kommt bei Barcelona auch hauptsächlich bei den Pokalspielen zum Einsatz.Ausschnitt_Torwart_Pokal

Grillen mit regionalen Produkten.

Gerhard_am_Grill_zugEndlich ist es wieder so weit. Die ersten warmen Tage sind da, an denen man es auch ohne Handschuhe und Mütze draußen aushält. Endlich heißt es wieder „Grillen“! Der Grill wird entstaubt, die Gartenstühle aufgebaut, Salate zubereitet, Fleisch mariniert und Familie und Freunde eingeladen, um die – während der kalten Monate ins unermessliche gestiegene – Vorfreude auf frisches Grillgut zu feiern.
Ein Grund, sich ein paar Rezepte, Tipps und Kniffs vom Experten zu holen. Die Volkshochschule Schiltach/Schenkenzell hat zusammen mit Gerhard Sum, dem Chef(-koch) des Hotels Winterhaldenhof in Schenkenzell, bereits zum zweiten Mal den Kurs „Grillen mit regionalen Produkten“ angeboten.
Auf den Grill kamen nicht nur Steaks vom heimischen Weiderind oder vom Landschwein, sondern auch Forellen aus dem Schwarzwälder Gebirgsbach und Gemüsespieße für Vegetarier. Abgerundet wurde das ganze mit zahlreichen Dips, die u. a. mit heimischen Kräutern zubereitet worden sind und perfekt zum Gegrillten passen.
Nach gemeinsamen Essen und Genießen erhielt jeder Teilnehmer einen extra von Gerhard Sum zusammengestellten Grill-Ratgeber mit zahlreichen Rezepten, die dann am heimischen Grill ausprobiert werden können.CIMG1483Grillen beim Winterhaldenhof

So langsam kehrt „Normalität“ ein?!

Ein halbes Jahr ist es her, dass wir unseren letzten Blog-Beitrag veröffentlicht haben. Wir wollten uns eigentlich schon wieder früher melden, aber … WIR HABEN ES NICHT FERTIGGEBRACHT. Der Tod von Herrn Walz am 20.03. war nicht nur für uns persönlich, sondern auch für den ganzen Betrieb, ein großer Schlag. Ihn zu ersetzen, fällt uns sehr schwer.
Aber: das Leben geht weiter und so langsam, so ganz langsam kehrt Normalität ein. Für den Service konnten wir eine Frau einstellen, die mit großer Freude bei der Arbeit ist und uns mit ihrem Humor immer wieder zum Lachen bringt. Auch Andy ist von seinem Indien-Trip nach Hause gekommen, um uns zu helfen. Die letzten paar Wochen hat er schon kräftig gearbeitet und unseren Mitarbeitern dadurch einen entspannten Urlaub verschafft.
Die Rezertifizierung für die Service Qualität Stufe II ist eingereicht. Auch alle anderen Maßnahmen, die wir in diesem Zusammenhang leisten müssen, sind erbracht.
So geht das Leben weiter und das ist gut so! Wir werden uns weiter bemühen, auf dem Weg, den Herr Walz eingeschlagen hat, vorwärts zu kommen, d. h. immer mehr Servicequalität für unsere Gäste. Ein positives Erlebnis hatten wir in diesem Zusammenhang schon. Der „Mystery-Checker“, der im Rahmen der Rezertifizierung für die Stufe II der Servicequalität zu uns gekommen ist, hat uns die Note 1,4 gegeben. Wenn das kein Erfolg ist! Also: weiter so und Kopf hoch! DSC_3048

Was haben wir doch für tolle Stammgäste!

Schon mehrfach hat  unser Stammgast Herr H. uns überrascht. So entdeckten wir nach unserem Tag der offenen Tür im Jahr 2011 einen Kürbismann vor unserer Tür, mit tollem Gesicht und schicker Verkleidung. Keiner konnte sich erklären, wie die Kürbisse dorthin gekommen sind.  Aber wir haben uns riesig darüber gefreut. Erst durch Zufall haben wir erfahren, dass Herr H. uns diese Überraschung bereitet hat.
Auch Tomaten in allen Variationen haben wir von ihm schon erhalten: runde, ovale, grüne, gelbe und rote, große und kleine, jede Sorte mit ihrem eigenen, ganz besonderen Geschmack.
Und jetzt erhielten wir einen RIESENKÜRBIS, der war so schwer, dass er kaum die Treppe zum Hotel heraufgetragen werden konnte. Nachdem dieses Ungetüm bis vor Kurzem unseren Hoteleingang verschönert hat, kommt er jetzt nach und nach in den Kochtopf. Der Anfang ist gemacht, er ist bereits ausgehöhlt, wie man auf dem Foto sieht. Vielen, vielen Dank!Unser Chef mit Riesenkürbis

Lachen nonstop mit „Hannes und der Bürgermeister“ im Hotel Winterhaldenhof

Hannes und der Bürgermeister
Die Schwaben-Power aus Fluorn: Hannes (J. Kirschenmann) und „der Bürgermeister“ (S. Kaufmann)

Sie sind die Größten, lieben ihr „Schnäpsle“, philosophieren über Gott und die Welt und sitzen dabei in der beliebtesten Amtsstube Süddeutschlands. Und die war im Hotel Winterhaldenhof in Schenkenzell aufgebaut als Kulisse, in der „Hannes und der Bürgermeister“ das Publikum aufmischten, ganz so, wie es die Originale Tag für Tag in ihrer Komedescheuer tun.

S. Kirschenmann und J. Kaufmann, die Schwaben-Power aus Fluorn, stehen Ihren Vorbildern in nichts nach. Alles stimmt: die Mimik, der Ausdruck, das lebhafte Spiel bis hin zum „hochdeutschen Hannes-Schwäbisch“.

In verschiedenen Sketchen wird das (erfundene) Leben eines schwäbischen Bürgermeisters und seines schlitzohrigen Amtsboten zwischen Rathausbüro und „Ochsen“ geschildert. Ein Leben, das geprägt ist von Erlebnissen, die das Dorfleben schreibt, von Weisheiten und Gedächtnislücken nach durchzechter Nacht oder vom „Schellabutza“ am Pfarrhaus, weil das Schild „Bitte läuten“ auch mitten in der Nacht dazu auffordert „on mer ja dua muass, was da Herr Pfarrer oim sagt“.

An den nächsten drei Adventssamstagen werden „Hannes und der Bürgemeister“ wieder in ihrer Amtsstube im Hotel Winterhaldenhof sitzen und die Lachmuskeln ihrer Zuhörer strapazieren. Zwischen den einzelnen Gängen eines Schwoba-Menüs werden die beiden ihre Sketche spielen. Anmeldung unter 078367248.

Back to the roots

„Der Winterhaldenhof blickt auf eine über 300 Jahre alte Geschichte zurück. Die Besitzer waren Teil des Schwarzwalds, in dem sie gelebt und gearbeitet haben. Erhaltung und Pflege der Landschaft, Forst- und Landwirtschaft waren der Lebensinhalt der Winterhalden-Bauern. In dieser Tradition wollen wir auch unser Hotel sehen….“ Das steht auf unserer Homepage http://www.winterhaldenhof.de auf der Seite „Wir sind Naturparkwirt“.

Das hat der Chef Gerhard Sum wörtlich und den Rechen in die Hand genommen. Da der „Buckel“ (auf hochdeutsch: Berg, Hügel) vor dem Hotel zu steil ist, kann das Heu nicht maschinell geerntet werden. Also: back to the roots!

Was man einmal gelernt hat, verlernt man nicht, wie man sieht:Gerhard im Heu

Kulinarische Landpartie rund um den Winterhaldenhof – die etwas andere Maienwanderung

Nicht immer einfach nur ESSEN anbieten- das war der Ausgang unserer Überlegungen. Der 1. Mai und der Vatertag, 17. Mai, sind traditionell „Wandertage“. Also, warum nicht „WANDERN“ und „ESSEN“ kombinieren zu einer

KULINARISCHEN LANDPARTIE RUND UM DEN WINTERHALDENHOF!
So ging das ganze vonstatten:

  1. Wir trafen uns am Winterhaldenhof und nahmen auf der Terrasse einen Apéritif  ein.

    Apéritif auf der Terrasse

    Apéritif auf der Terrasse

  2. Wir wanderten auf die Schenkenburg (ca. 30 Minuten), wo die Vorspeise auf uns wartete.

    Auf der Schenkenburg

    Auf der Schenkenburg

  3. Über den Schlosshof ging es zurück zum Hotel, wo wir an schön eingedeckten Tischen den Hauptgangzu uns nahmen.

    Zurück im Winterhaldenhof

    Zurück im Winterhaldenhof

  4. Ein kleiner Verdauungsspaziergang führte uns in die Hütte Holy-Wood, wo das Dessert,auf Wunsch auch Kaffee und Schnaps, auf uns wartete.

    Auf Holy-Wood

    Auf Holy-Wood

Das Menü setzte sich aus Naturpark-Gerichten zusammen und variierte je nach Jahreszeit.  Weitere Infos findet man auf http://www.winterhaldenhof.de

Weitere Termine:
Fronleichnam, Donnerstag, 7.  Juni 2012, 11:30 Uhr
Sonntag, 8. Juli 2012, 17:30 Uhr
Sonntag, 15. Juli 2012, 11:30 Uhr
Sonntag, 22. Juli 2012, 17:30 Uhr
Sonntag, 29. Juli 2012, 11:30 Uhr