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LIANE HEINZELMANN – unsere Mitarbeiterin des Jahres 2013

Wie in jedem Jahr haben wir während unserer Betriebsversammlung am Nachmittag des 6. Januars die Mitarbeiterin des Jahres gekürt. Die Wahl fiel auf LIANE HEINZELMANN!

Mitarbeiterin des Jahres 2013 - Liane Heinzelmann

Mitarbeiterin des Jahres 2013 – Liane Heinzelmann

Hier der Auszug der Laudatio auf Liane:

„(…) Liane ist da, wo man sie braucht:

  • Sie kümmert sich um alle Belange des Restaurants:
    • Sie schreibt Tischpläne, stellt danach die Restauranttische zusammen, zieht sie auseinander und deckt sie dann ein, alles in Windeseile. Sie wuselt durchs Restaurant, serviert ihre Essen, ist zu Ihren Gästen immer höflich und zuvorkommend.
    • Sie ist eine Meisterin des Verkaufs, egal ob Apéritives, Flaschenweine, Desserts, Kaffees o. ä., mit einem coolen oder witzigen Spruch bringt sie alles an den Mann oder an die Frau.
    • Sie dekoriert das Restaurant nach allen Regeln der Kunst, ein Beispiel ist die diesjährige wirklich gelungene Weihnachtsdekoration.
    • Sie kreiert Cocktails, neue Kaffeespezialitäten und mehr
    • Sie hat das Servicehandbuch bzw. die Servicehandbücher miterstellt, hat zahlreiche Fotos dafür gemacht, die Zusammenstellung hat sie zum Großteil in ihrer Freizeit gemacht.

Neben dem Service macht sie noch viel mehr für den Betrieb:

  • Nähen ist ihr großes Hobby, aus alten Hand- und Bettüchern näht sie maßgerechte Tücher für Küche und Housekeeping, ganz nach Wunsch der verschiedenen Mitarbeiter. So wie sie sagt, lässt sie die Stoffe einfach über die Nähmaschine laufen, das sei keine Arbeit!
  • Sie hält die Bademäntel in Schuss und hat so dazu beigetragen, dass eine Neuanschaffung verschoben werden konnte.
  • Die Arbeit an der Rezeption gehört nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, wird von ihr aber sorgfältig erledigt.
  • Ihr Dienstbeginn ist klar definiert, ihr Dienstende nicht. Egal, wie lange, egal, wie viele Stunden, nichts ist ihr zu viel und ist für sie ganz selbstverständlich!
    Auch ihre Migräne, die sie oft und heftigst überfällt, kann sie nur noch selten stoppen.

Mit einem Wort: Solch eine Mitarbeiterin, solch eine Restaurantleiterin zu haben, ist der absolute Glücksfall.

Deshalb ist diese Auszeichnung absolut überfällig.

Liebe Liane, wir danken Dir, wir danken Dir für Deinen unermüdlichen Einsatz, für Deine Arbeit an und im Hotel, und hoffen, dass Du uns noch lange erhalten bleibst.

Wir gratulieren Dir ganz herzlich zu dieser Auszeichnung, Du hast sie wirklich verdient! (…)“

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Die ersten Zimmer sind fertig!

Können Sie sich noch erinnern? Oder lesen Sie doch einfach nach! „Wir renovieren – obwohl doch alles so schön ist?!“, so hieß ein Blog-Beitrag, den wir am 6. Mai veröffentlicht haben.

Jetzt ist nicht nur die Renovierung abgeschlossen, es gibt jetzt auch schöne Bilder von den beiden renovierten Zimmern, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen!

So war der Plan: Folie1Und das ist daraus entstanden: 0P3C5835 0P3C5832

Und noch ein Zimmer haben wir verschönert:

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Weitere Zimmer werden folgen, wir bleiben am Ball! Wir wollen Sie verwöhnen!
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Do it yourself! oder wie aus Baumstämmen ein Carport entsteht

Seit einigen Wochen ist unser Chef Gerhard in jeder Minute,  in der er sich aus der Küche stehlen kann,  mit seinem Schlepper Baujahr 1954 (oder noch älter?) unterwegs. Zusammen mit Siva, im Winterhaldenhof der Mann  für alle Fälle, streift er durch seine Wälder und sucht die geeignetsten Bäume aus. Geeignet müssen die Bäume für den Bau eines Carports bzw. eines Fahrradunterstands sein. Die Stämme wurden in mühsamer Handarbeit geschält, zugesägt und präpariert, dann auf dem Parkplatz provisorisch in Form des Carports zusammengelegt.

Jetzt konnte der Aufbau geplant werden. Wie bringen wir die Stämme vom Parkplatz zum „Bauplatz“? Bau_Carport001Der Nachbar Josef mit seinem Schlepper hat geholfen. Er hat die Bäume auf seiner Gabel transportiert und mit viel Geschick dorthin gebracht, wo sie hin und hineingehören.

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Und jetzt ist  es so weit!

Siva - hoch oben!

Siva – hoch oben!

Der Carport ist aufgerichtet, sieht imposant aus und ist der ganze Stolz seiner Erbauer!

Die Arbeit ist vollbracht! Bier und Vesper schmecken!

Die Arbeit ist vollbracht!
Bier und Vesper schmecken!

Selbstbewusstsein – für alle großartigen Frauen dieser Welt!!!

Einfach durchklicken und sich freuen! Viel Spaß!

Selbstbewusstsein1

Selbstbewusst

„Gerhard, es war schön mit Dir!“ oder: „Zipline fahren ist einfach megacool!“

Ungefähr 3 Wochen zurück, logierten bei uns ein Jakobus-Wanderer-Ehepaar. Die Frau kam vollkommen fix und fertig hier an. „Ich glaube, ich werde die Etappe morgen nicht schaffen, könnten Sie mir ein Taxi besorgen, das mich auf die Salzlecke, den höchsten  Punkt auf unserer Wanderung bringt?“ Natürlich gab es kein Taxi, das mitten in den Wald fuhr, aber der Chef des Hotels hat sich bereit erklärt, mit seinem neuen Jeep in den Wald zu fahren, um den Gästen die Etappe Richtung Schapbach zu verkürzen. Auf dieser Fahrstrecke hörte Gerhard erstaunt zu, als die Frau, die kaum den Jakobusweg geschafft hatte, von Ihrer Tour mit dem Zipplein im Heubachtal schwärmte.

Als sich nun unsere Freundin Heike meldete und fragte, ob wir nicht Lust hätten, mit den Landfrauen beim Zipplein mitzumachen,  überlegte Gerhard nicht lange. Es war sofort klar: „Wenn die (die Jakobus-Wanderer) das gekonnt haben, können wir das schon lange.“ Also gesagt, getan.

Etwas mulmig war uns schon, was würde uns erwarten? Aber es gab kein zurück. Im Heubach angekommen wurden wir erst einmal von unserem Guide Georg in das Thema eingeführt und ausstaffiert. Wir kamen uns vor wie Bergsteiger:  Ein Gurt um Hüfte, Beine, Schultern mit Karabinerhaken und Laufrolle, ein Helm auf den Kopf. Und dann hieß es zunächst einmal: rauf auf den Berg, um auf die entsprechende Höhe zu kommen. Auf schmalen Wegen stapften wir in den Wald zu den beiden „Übungs-„-Zipplein, 13 und 17 m lang.


Angeseilt an einen Baum warteten wir auf unseren Einsatz. Der Adrenalinspiegel stieg. Jetzt bist Du dran, sagte Georg, unser Guide. Hinter mir wartete der nächste, es gab kein zurück. Also, Laufrolle aufs Seil, Karabinerhaken links und rechts eingehängt, absitzen, in die Gurte fallen lassen, dem Material vertrauen und los! „Gerhard, es war schön mit Dir! Tschüss!“
Aber dann: Was für ein feeling: „Was ich bin schon da? Gleich nochmal, nein ich hör nicht auf, ich will weiter schweben, diese bombastische Aussicht auf Wald und Heubachtal genießen.“ Da war kein Pfad zu steil, kein Anstieg zu beschwerlich, er brachte uns ja zum Ausgangspunkt des nächsten Zippleins und diesem einmaligen Erlebnis. Fazit: „Zipplein fahren ist einfach megacool!“

Übrigens: Der angekündigte Muskelkater blieb aus, wir waren einfach nur stolz und glücklich, dass wir dabei gewesen sind.

Herzlichen Glückwunsch, Akjemal!

Akjemal und Frau Heinzelmann

Akjemal und Frau Heinzelmann

Sie kam vor fünf Jahren als Au pair-Mädchen nach Deutschland ,  das Land, die Leute haben ihr gefallen, sie wollte in Deutschland bleiben. Um die Sprache zu perfektionieren, absolvierte sie nochmals ein Au pair-Jahr. Dann suchte sie sich eine Lehrstelle.  Eigentlich wollte sie in eine Großstadt, aber das Arbeitsamt vermittelte ihr eine Lehrstelle zur Restaurantfachfrau bei uns im Hotel Winterhaldenhof in Schenkenzell, wahrhaftig nicht der Nabel der Welt!
In einer fremden Sprache eine Ausbildung zu machen, ist kein Zuckerschlecken, aber sie hat sich durchgebissen. Auch Fächer wie „Deutsch“ oder „Wirtschafts- und Sozialkunde“ haben sie nicht aufgehalten, ihren Abschluss zu machen.
Sie hat es geschafft und ist jetzt ausgebildete Restaurantfachfrau. Leider wird sie uns verlassen, wir werden sie vermissen!

Wir gratulieren Akjemal ganz herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschen ihr alles, alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg!

Elfriede & Andy – was für eine Beziehung

Eine Liebeserklärung – oder: Was gesagt werden muss!

„Die wilde Elfriede“  (Das Video zum Artikel!)

Als ich dich das erste Mal sah, ich war keine 10 Jahre alt, konnte Elfriede und Andy - was für eine Beziehungich noch nicht ahnen, was aus uns werden würde! Dir ging es nicht gut zu dieser Zeit, warst einsam, sahst fertig und kaputt aus. Doch selbst in dieser, für dich schwierigen Zeit, hattest du etwas an dir, das ich nur schwer beschreiben kann.

Wir sahen uns nur selten, praktisch nie, vergessen konnte ich dich aber nicht. Ich wusste wo du wohnst, also bin ich zu dir nach der Schule und wir verbrachten gemeinsam unsere Zeit. Davon erfahren durfte zunächst niemand, da es nicht legal war was wir machten. Darum sind wir gemeinsam in den Wald, dorthin wo uns niemand etwas anhaben konnte. Dort waren wir frei, nur du und ich. Aus Freundschaft wurde eine tiefe Zuneigung. Mit 15 waren wir dann endlich zusammen und jeder durfte es wissen. Kein Verstecken, keine Angst mehr von der Polizei geschnappt zu werden, jeden Tag einfach nur frei und glücklich sein. Du hast mir eine bis dahin für mich unbekannte Freiheit ermöglicht, dafür werde ich dir immer dankbar sein!

Wir erlebten unbeschreiblich schöne Zeiten. Weißt du noch damals, im Sommer 2006? Es war Fußball Weltmeisterschaft in Deutschland. Gemeinsam sind wir zum Public Viewing und du hattest diese Deutschland Fahne bei dir. Diesen wunderschönen Anblick werde ich nie vergessen. Wir waren unzertrennlich, sahen uns jeden Tag. Doch Andere versuchten uns auseinander zu treiben, mit allen Mitteln. Bis heute verstehe ich diese Menschen nicht, die uns unsere Beziehung zerstören wollten. Man hatte dich entführt! Ich kann mir nicht vorstellen wie es für dich gewesen sein musste, für mich war es die Hölle. Doch die Polizei fand dich nach einer Woche verletzt auf. Doch gemeinsam überstanden wir auch diese schwere Zeit.
Wir schienen gerade wieder unsere Gemeinsamkeit zu genießen. Und dann hatten sie es doch noch geschafft uns auseinander zutreiben. Du wolltest nicht mehr. Wir machten eine Pause. Aber letzten Endes war es Aus. Wir versuchten es noch einmal, nachdem wir die alten Geschichten geklärt hatten. Doch es war nicht mehr das Selbe.
Ich ging nach Bayreuth, um zu studieren, du bliebst zurück. Du wärst mit gekommen, aber ich wollte nicht. Heute weiß ich, dass war ein Fehler. Hier habe ich nun schon mehrere Enttäuschungen hinnehmen müssen, mit dir hätte ich so etwas nicht erlebt. Du warst da wenn ich dich brauchte, du warst zuverlässig und treu. Verdammt was würde ich dafür geben, wenn du jetzt hier wärst!

Sollen wir es noch einmal wagen? Ignorier den Altersunterschied! Ja ich bin jetzt 22 und du nun 41 Jahre alt, na und? Ich weiß, die Leute werden wieder über uns reden, den Kopf schütteln und vielleicht wieder versuchen uns auseinander zu reißen, aber ich brauche dich mehr denn je. Denn mein scheiß Fahrrad hat schon wieder nen Platten! Ich kann und will nicht mehr neue Reifen kaufen, mein MOFA ich brauche Dich!